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Archive for Mai 2013

Viele Kilometer vor Yellowstone verkündete Basti vorfreudig: „Yellowstone ist mein nächstes Highlight!!“. Ich war noch immer nicht damit versöhnt, dass wir nicht mehr am Meer entlangfuhren. Ja ja, dass sind echte Qualen. 😉

Als wir dann vom Grand Teton Nationalpark aus in den südlichen Eingang von Yellowstone fuhren, schienen sich meine düsteren Vorahnungen zu bestätigen. Schnee und Eis, wohin das Auge blickte. Jedoch ist Yellowstone mit knapp 9000km² immerhin etwas mehr als halb so groß wie Schleswig-Holstein. Wir hatten also genügend Platz, um dem Winterwetter davonzufahren. Und das haben wir auch gemacht. An insgesamt vier Tagen haben wir fast jede Straße im ersten Nationalpark der Welt abgefahren, sind viele Kilometer gewandert und haben uns morgens um halb 5 aus dem Bett gequält um Wölfe zu suchen.

Unser Fazit ist klar: Der Yellowstone Park ist schon was ganz besonderes. Aber, liebe Betreiber der US-Nationalparks: warum zum Kuckuck lasst ihr eure Camper nicht duschen???

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Nach dem Besuch des Grand Canyons und schier endlos erscheinenden Meilen in Arizona führte uns unser Roadtrip auch durch „Ju-Tarrrrrr“ (= Utah, bitte im Bariton aussprechen – sonst fällt man direkt als Touri auf). Nach der Einöde der tausend Kilometer zuvor kam es uns hier vor wie im Paradies (ich neige leicht zu Übertreibungen). Für eine Nacht machten wir Halt in der Landeshauptstadt, die wir bis jetzt beide nur durch das Sportfernsehen kannten. Und was soll ich sagen, wir waren baff. Diese Stadt ist mit keinem Ort zu vergleichen, an dem wir bis jetzt waren. Picobello sauber und aufgeräumt strahlte sie uns entgegen, freundlich lächelnd und ekelhaft zuvorkommend hilfsbereit ihre Bewohner. Ich denke die im Staat vorherrschende Religion spielt hier eine entscheidende Rolle.

Nichtsdestotrotz haben wir kaum Bilder gemacht in der Hauptstadt Ju-Tarrrrrs. Das liegt nicht etwa daran, dass es uns nicht gefallen hätte.
Aber:

1. Waren wir so geflasht, dass wir vergessen haben auf den Auslöser zu drücken. (Und das uns!!! Unvorstellbar).
2. Waren wir in der „FamilySearch Library“. Eigentlich wollten wir uns nur mal kurz umgucken, neugierig wie wir halt sind. Uneigentlich wurden wir direkt an der Eingangstür abgefangen und durch das „Full Service Paket“ des Genealogie-Archivs geschleust. Hilfsbereite „Sisters“ nahmen sich unserer an und ließen nicht von uns ab. Ich geb’s zu: Wir hatten beide Angst, dass wir da nie wieder rauskommen. Viele Notlügen und Werbebroschüren später waren wir endlich wieder draußen und total erleichtert. Soviel Freundlichkeit hält doch kein Schwein Mensch aus. Dabei ist die „Bücherei“ eigentlich ziemlich interessant, wenn auch datenschutztechnisch extrem zweifelhaft. Die LDS-Kirche sammelt Informationen über Menschen aus aller Herren Länder, angeblich um Familienforschung zu erleichtern. Uropa Willi ist 1920 in die USA ausgewandert? Es kann gut sein, dass ihr seine Einwanderungspapiere in den Ressourcen der Bücherei findet. So habe ich z.B. per Mausklick u.a. die Hochzeitsurkunde meiner US-Austauscheltern aus Ohio gefunden, sowie alle Jahrbuchfotos aus der Highschool der beiden.
Ach ja, ich komme vom Thema ab…

Alles in allem ist Salt Lake City eine saubere, ansprechende Stadt. So ganz anders, als andere amerikanische Städte. Nichtsdestotrotz sollte man hier zwischendrin mal die rosarote Brille absetzen. 😉

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