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Archive for Mai 2012

Im Moment stehen keine größeren Vorbereitungen an. Deswegen möchte ich euch unseren Kanada Urlaub 2008 nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Bilder ansehen 🙂

Nachdem der Westen (zumindest die touristischen Plätze) nun von uns abgegrast waren, wollten meine Freundin und ich uns in den Osten Kanadas vorwagen. Als Ausgangspunkt sollte hier Toronto dienen. Drei Wochen Urlaub vom 09.09.2008 bis zum 29.09.2008 wurden eingereicht, Flug gebucht und los ging es auch schon. Dieses Mal mit „Air Transat“ nonstop von Frankfurt bis Toronto. Auch wenn man einige schlechte Bewertungen über dieses Unternehmen im Internet findet, kann ich hier nur eine Empfehlung aussprechen. Der Service während des Fluges, sowie bei der Buchung, war ausgezeichnet. Die Sitzabstände waren gut und der Preis angemessen. Nun muss ich aber dazu sagen, dass wir auf dem Hinflug einen Platz an den Notausgängen reserviert hatten und auf dem Rückflug in einer 2er Reihe gesessen haben. Vorteil bei Air Transat: 2008 konnten wir Camping Gepäck kostenlos mitnehmen, was bei uns enorme Kosten gespart hat. Zum Camping Gepäck wurde (bei uns) gezählt: zwei Schlafsäcke, ein Zelt, Unterlegmatten für das Zelt, Decken, zwei Luftmatratzen, Kissen, zwei Campingstühle und jede Menge Kleinkrams. Man muss schon sagen, dass die Fluggesellschaft (zumindest in diesem Fall) sehr kulant war. Das ganze war in mehreren großen Taschen verstaut und wog um die 25 KG. Kontrolliert wurde nur auf dem Rückflug und dort auch nur stichprobenartig.

Diese Reise habe ich recht gut dokumentiert, deswegen kann ich hier auf ein paar mehr Details eingehen. Außerdem lernt man ja jedes Mal dazu, deswegen haben wir uns entschlossen ein Bewertungssystem für die Campingplätze einzuführen.

Wir hatten den „Zug zum Flug gebucht“, da der Abflug, wie gesagt, von Frankfurt ging. Leider kam mehrmals die Ansage, dass sich der Zug verspätet und zum Schluss „Ankunft unbekannt“ – also schnell umgeplant und ab Paderborn um die Ecke ein Mietwagen von Europcar bestellt, damit haben wir es dann locker bis Frankfurt geschafft.

Die Route dieses Mal war die Folgende:


Start und Ziel jeweils Toronto, der östlichste Punkt sollte das beschauliche Dörfchen Tadoussac werden. Da rund um Toronto die meisten Menschen in Kanada wohnen, standen dieses Mal auch mehr große Städte auf dem Plan als bei der letzten Tour im Westen: Toronto, Quebec, Montreal und die Hauptstadt Ottawa.

Angekommen in Toronto stellt sich erst einmal Ernüchterung ein. Bei der Buchung des Mietwagens ist etwas schief gelaufen. Im Kleingedruckten stand, dass der Name des Fahrers der gleiche sein muss, wie der Kreditkarteninhaber. Fahrer = ich, Kreditkarte = meine Freundin. So fängt der Urlaub ja gut an. Nach langem hin und her haben wir dann drauf gezahlt und den Mietwagen abgeholt. Wenigstens funktioniert mein Navi, für das ich mir vorher Karten für Nordamerika besorgt hatte, und lotst und zu einem Hotel. Fertig von dem Flug fallen wir ins Bett.

Am ersten Tag unserer Reise geht raus aus Toronto Richtung Gravenhurst. Das Wetter hat ein Einsehen mit uns, alles ist trocken und wir schlagen unser Zelt, was wir dieses Mal selber mitgebracht haben, auf einem KOA Campground auf.

Bewertung des Campgrounds:




Ich kann jedem nur empfehlen ein gutes Zelt mitzunehmen. Im Vergleich zu den beiden Jahren davor war dieses Zelt ein Luxus, zumindest was die Belüftung, die Aufbau Dauer und das Gewicht betraf. Eine gute Belüftung sollte man nicht unterschätzen. Zum einen speichert ein besseres Zelt wesentlich mehr Wärme, als „eins aus dem Baumarkt“ zum anderen zirkuliert die Luft besser, was dazu führt, dass man weniger bis gar kein Schwitzwasser hat. Das bessere Zelte auch stärkeren Wind standhalten können brauche ich sicherlich nicht zu erwähnen!?

Das nächste große Ziel in den nächsten beiden Tagen sollte der Algonqin Park sein. Ein recht großräumiges Naturschutzgebiet zum wandern und Kanu fahren. An schönen Wochenenden fahren auch viele Kanadier aus Toronto dort hin. Über Huntsville treffen wir also dort ein und schlagen unser Zelt auf dem „Cannisbay Lake Campground“ unser Zelt auf. Das schöne an dieser Jahreszeit ist, dass es relativ wenig Mücken gibt und ebenso wenig Touristen. Man hat also fast immer recht viel Platz für sich alleine. Das Schöne Wetter wurde genutzt um 2 kleine Wanderwege zu „erklimmen“: „Peck Lake“ mit 1,9km und „Hardwood Loockout“ mit 2,1 km. Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass es bei diesen Wegen durchaus über Stock und Stein geht, befestigt sind diese Wege – natürlich- nicht. Man muss also immer etwas aufpassen.

Dafür gab es auf jeden Fall jede Menge schöne Plätze, an denen man sich hinsetzen und einfach mal die himmlische Ruhe genießen konnte.

Bewertung des Campgrounds:

Der nächste Tag bescherte uns leider Regen und Wolken, was uns aber nicht davon abhielt uns auf den 3,5km langen „Hemlock Bluff“ Wanderweg zu trauen. Menschen trifft man auf diesen Wanderwegen zu dieser Jahreszeit (und bei dem Wetter) gar nicht. Mit einer Ausnahme: Deutsche Touristen (wie wir..) die sich genau da erleichtern wollten, wo wir unsere Pause machten 😉 Entlang des „Biber Pond Trails“ konnten wir zwar keine Biber sehen, dafür aber immerhin jede Menge (Biber)Burgen und Dämme.

Am nächsten Tag ging es dann -bei Regen und bedecktem Himmel- weiter Richtung Ottawa – Gatineau. Da die Fahrt relativ lange dauerte und der Campingplatz auch sehr voll war (an diesem Tag war irgendein Feiertag) beschlossen wir keine weiteren Aktivitäten zu unternehmen und genossen den Abend – unter ständiger Begleitung Tausender Stechmücken (hiermit revidiere ich meine Aussage von weiter oben ;-). Der Campingplatz im Gatineau Park liegt sehr schön am Wasser, die sanitären Anlagen sind zwar weit weg, dafür aber top gepflegt und sauber.

Bewertung des Campgrounds:

Am inzwischen 4. Tag fuhren wir nach Ottawa. Dort wurde das Gatineau Museum, das Parlamentsgebäude sowie die Stadt selber angesehen. Luftfeuchtigkeit an diesem Tag: Gefühlte 90%.

Die nächste Nacht sollte ein wirklicher Härtetest für das Zelt werden, da es Abends begann wie aus Eimern zu schütten. Als wir Abend zurück zu unserem Zeltplatz kamen, war der Campground wie leer gefegt. ALLE Zelte, die am Vortag noch da waren, waren weg.. und wie bereits 2007 waren wir die einzigen Menschen im Umkreis von x Kilometern. Noch eine kleine Anekdote am Rande: Im Buch meiner Freundin wurde an diesem Abend aufgedeckt, dass der Mörder seine Opfer im Gatineau Park zersäbelt hat 😉 Zum Glück war das Wetter an diesem Abend so schön und wir hatten so viele Nachbarn 😉

Der nächste Tag führte uns weiter Richtung Montreal, mit Übernachtung auf dem „KOA Campground St. Phillipe“ etwas außerhalb. Das Wetter wurde zum Glück etwas besser, sodass wir unser Equipment wieder trocknen konnten. Abends kam dann noch ein Pärchen aus Schottland dazu und wir gewannen die Kenntnis, dass es durchaus Menschen gibt, die ihr Zelt langsamer aufbauen als wir und sich dabei fast die Beine brechen.. Da es an diesem Abend trocken bleibt, gibt es endlich das erste Lagerfeuer und die ersten gegrillten Marshmallows 🙂

Bewertung des Campgrounds:

Montreal zeigt sich von seiner sonnigen Seite, das Auto lassen wir außerhalb stehen und schauen uns in Montreal um. Der Botanisch Garten sowie Downtown kann man sich ganz gut anschauen. Der Olympiapark ist zumindest ein Foto von außen wert.

Teil 2 folgt in Kürze 🙂

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So langsam wird es ernst. Am 29.03 hatte ich mein erstes Vorstellungsgespräch in Vancouver, über Skype.

In einem Kanada Forum habe ich von einem Startup Unternehmen gelesen, das u. A. eine Stelle als Netzwerk Admin ausgeschrieben hatte. Also habe ich mich einfach mal beworben und ein paar Tage später flatterte eine Einladung zum Bewerbungsgespräch in meinen Posteingang. 🙂

Das Gespräch selber war vom Aufbau so wie ein deutsches und trotz mehrerer tausend Kilometer Entfernung sehr angenehm. Leider suchte man jedoch eine Person, mit sehr viel längerer Berufserfahrung als ich sie habe und die Kriterien die gesucht wurden konnte ich (zumindest in der Tiefe wie sie gewünscht waren) nicht erfüllen.
Nunja, zumindest weiß ich nun, dass mein Englisch für ein Bewerbungsgespräch reicht. 🙂

Jetzt geht die Suche erst so richtig los!

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